1x1 Bürgerbeteiligung, Allgemein, Kommunikation

Mitwirkung und Aktivierung der Bürgerschaft – analoge, digitale und verschränkte Bürgerbeteiligung

Ob Verkehr, Klimaschutz, Energie oder nachhaltige Stadtentwicklung – immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten mitreden, wenn es um ihr direktes Lebensumfeld geht. Gleichzeitig haben viele Bürgerinnen und Bürger wenig Zeit, um sich inhaltlich einzubringen. Das wiederum stellt jene vor Herausforderungen, die Bürgerbeteiligung planen und umsetzen. Denn ein zentraler Anspruch jeder erfolgreichen Bürgerbeteiligung muss es sein, möglichst alle Zielgruppen einzubeziehen. Digitale Bürgerbeteiligung kann hier eine wertvolle Unterstützung sein, denn sie funktioniert eben auch mit dem Tablet vom Sofa aus. Digitale Bürgerbeteiligung stößt aber auch an Grenzen, z. B. weil immer immer noch viele Menschen das Digitale scheuen, oder weil bestimmte Themen mehr erfahren

Allgemein, Kommunikation, Strategie

In drei Phasen zu guter Bürgerbeteiligung

Im Jahr 2021 sind die BürgerInnen in vielen Städten und Gemeinden in Hessen und Niedersachsen zu Kommunalwahlen aufgerufen. In den Wahlprogrammen wird häufig die Rede davon sein, die BürgerInnen in Zukunft intensiver in Entscheidungen einzubinden. Ein dazu häufig formuliertes politisches Ziel – die Bürgerbeteiligung – fällt dabei auf fruchtbaren Boden. Denn ein Mehr an Beteiligung ist auch der Wunsch vieler BürgerInnen: Viele Menschen wollen nicht, dass kommunale Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Sie wollen in die Entscheidungen miteinbezogen werden und dabei den Entscheidungsträgern auf Augenhöhe begegnen.

Die Erwartungshaltungen an die Beteiligungsmaßnahmen sind auf beiden Seiten groß. Die politischen … mehr erfahren

Allgemein, Interviews, Kommunikation

Eine Projektmanagerin erzählt – Wie ich in der digitalen Bürgerbeteiligung meinen Traumjob fand

Lena Münch ist seit mehr als 3 Jahren bei der wer denkt was GmbH. Sie betreut verschiedene Beteiligungsprojekte und unterstützt Städte und Gemeinden in ganz Deutschland bei der Umsetzung innovativer (digitaler) Lösungen zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus verantwortet sie den Themenbereich „Barrierefreiheit“ und kümmert sich hier unter anderem um passende Softwarelösungen und Leichte Sprache.

Mein Weg in die Bürgerbeteiligung…

war eigentlich ein reiner Zufall. Gegen Ende meines Masterstudiums der Computerlinguistik1 an der Technischen Universität Darmstadt wollte ich noch etwas Berufserfahrung sammeln. Da kam mir die Stellenausschreibung des mir bis dato unbekannten Unternehmens wer denkt was mehr erfahren

Beispielbild für Mitsprache und Bürgerbeteiligung. Die "Meine Stadt besser machen"-Projekte der Körber-Stiftung wollen beides stärken.
Allgemein, Best Practice, Interviews, Kommunikation, Stadtentwicklung

„Meine Stadt besser machen“: Bürgerbeteiligung und Demokratie aus der Gesellschaft heraus fördern

Für die Körber-Stiftung ist es ein wichtiges Anliegen, Bürgerbeteiligung und Demokratie zu stärken. Seit 2019 setzt die Stiftung daher mit lokalen Partnern in verschiedenen Städten und Regionen „Meine Stadt besser machen“-Projekte um – so auch in der Stadt Halle/Saale. Mitte Juni 2020 wurde dort das Projekt „Halle besser machen“ in Kooperation mit der Bürgerstiftung Halle gestartet. Das Besondere: Die Projekte entstehen aus der Zivilgesellschaft heraus. Sven Tetzlaff ist bei der Körber-Stiftung Leiter des Bereiches „Demokratie, Engagement, Zusammenhalt“. Wir haben mit ihm über die Ziele der „Meine Stadt besser machen“-Projekte, über Bürgerbeteiligung vor Ort und digital, über Aktivierung sowie über Demokratie mehr erfahren

blaues Foto mit 5 weißen Papierfliegern und einem roten Flieger, der einen anderen Weg einschlägt. Symbolbild fürs Umdenken.
Aktuelles, Best Practice, Gastbeitrag, Kommunikation, Stadtentwicklung

Einfach mal umdenken! Bürgerbeteiligung in der Corona-Krise

Gerade in der Stadtplanung und Stadtentwicklung kommt der Bürgerbeteiligung eine wichtige Bedeutung zu. Hier ist sie auch schon lange verankert. Der Fokus lag und liegt in vielen Städten und Gemeinden auf Informations-Veranstaltungen, Bürgerforen oder Stadtteilspaziergängen. Vor-Ort-Termine also, bei denen viele verschiedene Menschen zusammenkommen und sich miteinander austauschen. Doch was tun, wenn unvorhergesehene Krisen wie die Corona-Pandemie genau solche Formate unmöglich machen? Bei der Umgestaltung der Friedberger Kaserne „Ray Barracks“ wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Stadt und Projektpartner wollten Bürgerbeteiligung auch in der Corona-Krise ermöglichen. Sie setzten daher kurzfristig auf Online-Bürgerbeteiligung – mit Erfolg, wie Marius Becker, Projektleiter mehr erfahren

Ein Schlüssel hängt an einer Wand. Beispielbild für die Schlüsselfunktionen des professionellen Anliegenmanagementsystems Mängelmelder.
Anliegenmanagement, Best Practice, Bürgerservice, Kommunikation

Der Schlüssel für gutes Anliegenmanagement: Klare Zuständigkeiten

Im Zeitalter der Digitalisierung setzen viele Städte und Kommunen auf Anliegenmanagementsysteme wie den Mängelmelder. Sie bieten damit ihren Bürgerinnen und Bürgern neue und vereinfachte Wege, Schäden im öffentlichen Raum zu melden. Einfach vor Ort das Smartphones zücken, ein Foto machen, ggf. noch ein bis zwei Angaben ergänzen, absenden – schon liegt die Meldung in der Stadtverwaltung. Im dazugehörigen Ticketmanagementsystem können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Meldungen anschließend abarbeiten und die Beseitigung der Schäden koordinieren. Wer bei der Einführung eines solchen Systems die richtigen Vorbereitungen trifft, hält den Arbeitsaufwand für die Verwaltung überschaubar. Laura Stoppok, Teamleiterin beim Mängelmelder von wer|denkt|was, erklärt mehr erfahren

Barrierefreihei im Internet: Laptop Tastatur mit Schriftzug barrierefrei
Aktuelles, Allgemein, Kommunikation, Strategie

Barrierefreiheit im Internet – wie geht das?

2018 wurden von der EU Richtlinien für die barrierefreie Gestaltung von Webangeboten öffentlicher Stellen beschlossen. Für viele Städte und Gemeinden stehen deshalb in diesem Jahr noch Umbaumaßnahmen der kommunalen Websites an, die bis September abgeschlossen sein müssen. Das betrifft auch Beteiligungsplattformen, die mittlerweile vielerorts im Einsatz sind. Nicht ohne Grund: Ob beim Stadtumbau, bei der Entwicklung von Maßnahmen zum Klimaschutz oder der Verteilung von Geldern für Bürgerprojekte: Bürgerbeteiligung zielt immer darauf ab, möglichst viele Menschen in Entscheidungen mit einzubeziehen. Vor allem E-Partizipation macht die Beteiligung leicht, weil damit zeit- und ortsunabhängig Informationen zugänglich und Teilnahmemöglichkeiten gegeben sind. Aber: mehr erfahren

Symbolbild für Bürgeranliegen - mit Anliegenmanagement können solche Bürgeranliegen effizient bearbeitet werden
Anliegenmanagement, Bürgerservice, Kommunikation

Bürgeranliegen effizient bearbeiten – aber wie?

In Stadt- und Gemeindeverwaltungen gehört es zum alltäglichen Geschäft, Fragen, Anregungen und Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Sei es per Telefon, E-Mail oder persönlich: Das Anliegen erreicht wohl nur in den seltensten Fällen direkt die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Normalfall müssen die Anregungen, Beschwerden oder Mitteilungen über Mängel an der Infrastruktur innerhalb der Organisation weitergereicht werden. Tobias Vaerst, Projektmanager bei der wer denkt was GmbH, zeigt, wie diese Abläufe durch ein Anliegenmanagement erheblich beschleunigt werden können. Damit wird nicht nur der kommunale Arbeitsalltag erleichtert. Kommunen können so auch die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft verbessern und mehr erfahren