1x1 Bürgerbeteiligung, Allgemein, Best Practice

Bürgerhaushalte vs. Bürgerbudgets – mitreden oder mitgestalten?

“Was macht die Stadt mit meinem Geld?” – unter dieser schlagkräftigen Fragestellung wurden und werden in zahlreichen Kommunen die öffentlichen Haushalte vor- und zur Diskussion gestellt. So genannte “Bürgerhaushalte” oder “Ideensammlungen zum Haushalt” sind aus der Welt der kommunalen informellen Bürgerbeteiligung kaum wegzudenken. Doch oftmals reicht es den Bürgerinnen und Bürgern nicht, “nur” mitzureden – sobald der Ruf nach Mitgestaltung laut wird, stehen Bürgerbudgets als alternatives Instrument im Raum.

Schon vor Jahren wurden Bürgerhaushalte in der Diskussion um zeitgemäße Beteiligungsverfahren von Vielen als überholt bezeichnet oder gar abgeschrieben. So wurden zahlreiche Bürgerhaushalte durch Bürgerbudgets oder -fonds ergänzt oder … mehr erfahren

1x1 Bürgerbeteiligung, Allgemein, Kommunikation

Mitwirkung und Aktivierung der Bürgerschaft – analoge, digitale und verschränkte Bürgerbeteiligung

Ob Verkehr, Klimaschutz, Energie oder nachhaltige Stadtentwicklung – immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten mitreden, wenn es um ihr direktes Lebensumfeld geht. Gleichzeitig haben viele Bürgerinnen und Bürger wenig Zeit, um sich inhaltlich einzubringen. Das wiederum stellt jene vor Herausforderungen, die Bürgerbeteiligung planen und umsetzen. Denn ein zentraler Anspruch jeder erfolgreichen Bürgerbeteiligung muss es sein, möglichst alle Zielgruppen einzubeziehen. Digitale Bürgerbeteiligung kann hier eine wertvolle Unterstützung sein, denn sie funktioniert eben auch mit dem Tablet vom Sofa aus. Digitale Bürgerbeteiligung stößt aber auch an Grenzen, z. B. weil immer immer noch viele Menschen das Digitale scheuen, oder weil bestimmte Themen mehr erfahren

Allgemein, Kommunikation, Strategie

In drei Phasen zu guter Bürgerbeteiligung

Im Jahr 2021 sind die BürgerInnen in vielen Städten und Gemeinden in Hessen und Niedersachsen zu Kommunalwahlen aufgerufen. In den Wahlprogrammen wird häufig die Rede davon sein, die BürgerInnen in Zukunft intensiver in Entscheidungen einzubinden. Ein dazu häufig formuliertes politisches Ziel – die Bürgerbeteiligung – fällt dabei auf fruchtbaren Boden. Denn ein Mehr an Beteiligung ist auch der Wunsch vieler BürgerInnen: Viele Menschen wollen nicht, dass kommunale Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Sie wollen in die Entscheidungen miteinbezogen werden und dabei den Entscheidungsträgern auf Augenhöhe begegnen.

Die Erwartungshaltungen an die Beteiligungsmaßnahmen sind auf beiden Seiten groß. Die politischen … mehr erfahren

Allgemein, Interviews, Kommunikation

Eine Projektmanagerin erzählt – Wie ich in der digitalen Bürgerbeteiligung meinen Traumjob fand

Lena Münch ist seit mehr als 3 Jahren bei der wer denkt was GmbH. Sie betreut verschiedene Beteiligungsprojekte und unterstützt Städte und Gemeinden in ganz Deutschland bei der Umsetzung innovativer (digitaler) Lösungen zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus verantwortet sie den Themenbereich „Barrierefreiheit“ und kümmert sich hier unter anderem um passende Softwarelösungen und Leichte Sprache.

Mein Weg in die Bürgerbeteiligung…

war eigentlich ein reiner Zufall. Gegen Ende meines Masterstudiums der Computerlinguistik1 an der Technischen Universität Darmstadt wollte ich noch etwas Berufserfahrung sammeln. Da kam mir die Stellenausschreibung des mir bis dato unbekannten Unternehmens wer denkt was mehr erfahren

Allgemein, Anliegenmanagement, Best Practice, Bürgerservice

Stadt Essen: Effizienz und guter Bürgerservice dank Mängelmelder

Defekte Straßenlaternen, Schlaglöcher, verschmutzte Spielplätze oder wilder Müll: Sie sorgen vielerorts für Unmut. Leider bleiben sie in keiner Gemeinde oder Stadt aus. Kommunen, die darüber Herr werden wollen, benötigen eine praktikable Lösung. Eine, die einerseits guten Bürgerservice und andererseits ein effizientes Arbeiten innerhalb der Verwaltung ermöglicht. Viele kleine und große Kommunen setzen dabei auf das System Mängelmelder der wer denkt was GmbH. So auch die Stadt Essen. Sie führte das digitale Anliegenmanagementsystem vor knapp zwei Jahren ein. Mit Erfolg, wie Tobias Vaerst in diesem Praxisbericht zeigt. Der Projektmanager hat die Einführung des Systems in Essen technisch begleitet.

Enorme Effizienz, schnellere

mehr erfahren
Beispielbild für Mitsprache und Bürgerbeteiligung. Die "Meine Stadt besser machen"-Projekte der Körber-Stiftung wollen beides stärken.
Allgemein, Best Practice, Interviews, Kommunikation, Stadtentwicklung

„Meine Stadt besser machen“: Bürgerbeteiligung und Demokratie aus der Gesellschaft heraus fördern

Für die Körber-Stiftung ist es ein wichtiges Anliegen, Bürgerbeteiligung und Demokratie zu stärken. Seit 2019 setzt die Stiftung daher mit lokalen Partnern in verschiedenen Städten und Regionen „Meine Stadt besser machen“-Projekte um – so auch in der Stadt Halle/Saale. Mitte Juni 2020 wurde dort das Projekt „Halle besser machen“ in Kooperation mit der Bürgerstiftung Halle gestartet. Das Besondere: Die Projekte entstehen aus der Zivilgesellschaft heraus. Sven Tetzlaff ist bei der Körber-Stiftung Leiter des Bereiches „Demokratie, Engagement, Zusammenhalt“. Wir haben mit ihm über die Ziele der „Meine Stadt besser machen“-Projekte, über Bürgerbeteiligung vor Ort und digital, über Aktivierung sowie über Demokratie mehr erfahren

Die Verbraucher-Milch von "Du bist hier der Chef" in einem Supermarktregal
Aktuelles, Allgemein, Interviews, Umfragen

„Du bist hier der Chef!“: Bürgerbeteiligung der KonsumentInnen

Bürgerbeteiligung im politischen Kontext ist mittlerweile selbstverständlich. Ganz anders sieht es bei der Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei Produkten des täglichen Lebens aus. Die Initiative „Du bist hier der Chef!“ will genau das ändern. Sie stellt die Mitbestimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Mittelpunkt. Die ursprünglich aus Frankreich stammende Initiative hat nun mit einer Bio-Milch das erste Produkt in die deutschen Supermärkte gebracht, das auf den Wünschen der Verbraucher basiert. Über die Besonderheiten dieser Mitwirkung und Mitbestimmung haben wir in einem Interview mit Nicolas Barthelmé, dem Initiator, gesprochen.

Nicolas, es heißt doch immer, dass der Markt den Verbraucherwünschen

mehr erfahren
Digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung
Allgemein, Best Practice, Stadtentwicklung

Digitale Tools für die Stadt von morgen

Zahlreiche wichtige Entscheidungen zur Gestaltung der Stadt von morgen finden in der kommunalen städtebaulichen Entwicklung statt. Ob Umgestaltung, Neugestaltung, Nachverdichtung oder klimafreundliche Anpassungsstrategie in der Stadt – eine bloße Information von Anwohnerinnen und Anwohnern, Interessierten und Einpendelnden reicht in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr aus. Vielmehr geht es um einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Sie sollten frühestmöglich in die Planungen eingebunden werden. Wie dies erfolgreich gelingt und Vor-Ort-Veranstaltungen geschickt mit Online-Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung verbunden werden können, zeigt Theresa Lotichius, Geschäftsführerin der wer denkt was GmbH, in diesem Beitrag.

Ergebnisoffener Dialog mit klaren Regeln als Prämisse

mehr erfahren
Barrierefreihei im Internet: Laptop Tastatur mit Schriftzug barrierefrei
Aktuelles, Allgemein, Kommunikation, Strategie

Barrierefreiheit im Internet – wie geht das?

2018 wurden von der EU Richtlinien für die barrierefreie Gestaltung von Webangeboten öffentlicher Stellen beschlossen. Für viele Städte und Gemeinden stehen deshalb in diesem Jahr noch Umbaumaßnahmen der kommunalen Websites an, die bis September abgeschlossen sein müssen. Das betrifft auch Beteiligungsplattformen, die mittlerweile vielerorts im Einsatz sind. Nicht ohne Grund: Ob beim Stadtumbau, bei der Entwicklung von Maßnahmen zum Klimaschutz oder der Verteilung von Geldern für Bürgerprojekte: Bürgerbeteiligung zielt immer darauf ab, möglichst viele Menschen in Entscheidungen mit einzubeziehen. Vor allem E-Partizipation macht die Beteiligung leicht, weil damit zeit- und ortsunabhängig Informationen zugänglich und Teilnahmemöglichkeiten gegeben sind. Aber: mehr erfahren

Beispielbild: Erfolgreiche Bürgerbeteiligung - Digitale Ideenkarten
Allgemein, Best Practice, Stadtentwicklung

Wie digitale Ideenkarten zu erfolgreicher Bürgerbeteiligung beitragen

Um Bürgerinnen und Bürger an kommunalpolitischen Themen zielgerichtet zu beteiligen, kommen in letzter Zeit verstärkt sogenannte digitale Ideenkarten zum Einsatz. Dabei können auf einer Karte, meist in einem festgelegten Gebiet, Anregungen und Vorschläge eingereicht und kommentiert werden. Diese erscheinen dann in Form von Markern verschiedener Farben und Formen auf der Karte. Doch der Einsatz der Karte macht nicht immer Sinn. Theresa Lotichius, Geschäftsführerin der wer denkt was GmbH, erklärt, wann ortsbasierte Beteiligungsverfahren wie digitale Ideenkarten zielführend sind.

Was macht den Erfolg der digitalen Ideenkarte eigentlich aus?

Viele finden es schicker, eigene Ideen auf einer digitalen Karte anzupinnen. Das geht nicht mehr erfahren